Loka - Zentrum für Bildung und Therapie

Ausbildung

Naturheilmethoden

Ausleitverfahren

Blutegelbehandlung: Die Blutegelbehandlung ist ein Verfahren, das in der Alternativmedizin Anwendung findet.
Es werden Blutegel (Hirudo officinalis oder Hirudo medicinalis) an geeigneter Stelle angelegt, so dass sie einen kleinen Aderlass von ca. acht bis zehn Milliliter Blut herbeiführen. Duch die im Speichel der Egel enthaltenen gerinnungshemmenden Substanzen (Heparin und Hirudin) kommt es zu einer weiteren Nachblutung.
Die Wirkung der Blutegelbehandlung beruht auf mehreren Faktoren: dem Bissreiz, den im Speichel der Egel enthaltenen Substanzen, die durch den Biss abgegeben werden, der Bakterienflora der Egel und dem stattfindenden Aderlass.

Schröpfen: Beim Schröpfen wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schöpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt. Der Unterdruck wird üblicherweise dadurch erreicht, dass die Luft im Schröpfkopf erhitzt und dieser sofort auf die Haut des Patienten gesetzt wird. Das Erhitzen erfolgt durch einen in Alkohol getauchten Wattebausch, ein Stück Baumwollstoff oder eine Flocke Watte, die jeweils angezündet werden. Alternativ kann der Unterdruck durch eine Absaugvorrichtung im Schröpfglas erzeugt werden.

Die Lage der Schröpfstellen orientiert sich am Tastbefund,. d.h. es wird im Bereich von Myogelosen (muskuläre Verhärtung) geschröpft. Mutmasslich soll je nach Lage der Schröpfstellen über den kutiviszeralen Reflex ein inneres Organ beeinflusst werden. Die Zuordnung der Organe zu den Hautstellen sei durch die Head-Zonen bekannt und lasse dadurch Rückschlüsse auf belastete innere Organe zu.

Lokal entsteht durch das Saugen beim Schröpfen ein Extravasat und in der Folge ein Hämatom. Beim blutigen Schröpfen kommt es lokal zu einem Blutverlust und dadurch vorgeblich zu einer Entschlackung vor Ort.

An diesem Wochenende werden Sie in beide Ausleitverfahren eingeführt. Bei Interesse bietet die
Loka AG einen weiteren Vertiefungskurs an.